Martina Altmannsberger · Informationen

Allgemeine
Geschäftsbedingungen

Hier findest du die Bedingungen für die angebotenen Leistungen. Bitte lies sie vor einer Buchung aufmerksam durch.

Stand: 18. September 202617 Abschnitte

Wichtig zu wissen

Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Zwingende gesetzliche Rechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

Anbieterin und Geltungsbereich

Vertragspartnerin ist Martina Altmannsberger, Emminghausstraße 50, 61250 Usingen, Deutschland. E-Mail: [email protected]. Telefon: +49 151 11523932. Nachfolgend „Anbieterin“.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge mit Verbraucherinnen und Verbrauchern über Workshops, Informationsveranstaltungen, Coaching, Personal Training, EMS-Training sowie Atemgas- und Leistungsanalysen, soweit die Anbieterin diese Leistungen selbst vertraglich anbietet und die AGB wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen wurden. Sie gelten für Online- und Präsenzangebote.

Für den Verkauf oder die Vermietung von Geräten und Zubehör gelten zusätzlich die jeweiligen Regelungen in den Ziffern 13 und 14, sofern Martina Altmannsberger selbst Verkäuferin oder Vermieterin ist. Bei einem vermittelten Vertrag mit einem anderen Unternehmen wird dessen Identität vor Vertragsabschluss offengelegt. Für diesen Vertrag gelten die mit diesem Unternehmen vereinbarten Bedingungen. Die Verantwortung der Anbieterin für eigene Leistungen bleibt bestehen.

Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Zwingende gesetzliche Rechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

Angebot, Buchung und Vertragsschluss

Sofern ein Angebot nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet ist, dient die Darstellung auf der Website zunächst der Information und der Aufforderung zur Buchung oder Anfrage.

Mit dem Absenden einer als verbindlich gekennzeichneten Buchung geben Kundinnen und Kunden ein Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin dieses ausdrücklich bestätigt. Fordert die Anbieterin bereits zuvor verbindlich zur Zahlung auf, liegt darin die Annahme des Angebots. Eine reine Eingangsbestätigung, die ausdrücklich nur den Erhalt der Anfrage oder Buchung bestätigt, stellt noch keine Annahme dar.

Bei einem individuell übermittelten verbindlichen Angebot kommt der Vertrag durch dessen rechtzeitige Annahme zustande. Eine ausdrücklich unverbindliche Kontaktanfrage oder die Vereinbarung eines unverbindlichen Informationsgesprächs löst keine Buchung einer kostenpflichtigen Leistung aus.

Bei kostenpflichtigen Onlinebuchungen wird die Zahlungspflicht vor Abgabe der Bestellung eindeutig angezeigt. Kostenlos bezeichnete Veranstaltungen bleiben kostenlos. Die Teilnahme verpflichtet nicht zum Erwerb weiterer Leistungen oder Produkte.

Vertragssprache ist Deutsch. Bei Fernabsatzverträgen erhalten Kundinnen und Kunden innerhalb einer angemessenen Frist nach Vertragsschluss eine Vertragsbestätigung mit dem Vertragsinhalt und den erforderlichen Verbraucherinformationen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail, spätestens vor Beginn der Dienstleistung beziehungsweise bei Lieferung der Ware.

Leistungsumfang

Inhalt, Umfang, Dauer, Termin, Veranstaltungsort oder Onlineformat sowie enthaltene Unterlagen und Betreuungsleistungen ergeben sich aus dem vereinbarten Angebot. Zusätzliche Leistungen und Produkte werden nur aufgrund einer gesonderten Vereinbarung berechnet.

Bei Coaching und Training schuldet die Anbieterin die vereinbarte fachgerechte Leistung. Ein bestimmtes Körpergewicht, eine bestimmte Gewichtsabnahme, ein bestimmter Trainingserfolg oder das Ausbleiben einer späteren Gewichtszunahme wird nicht zugesagt. Vereinbarte Leistungsmerkmale, gesetzliche Mängelrechte und die Haftung für Pflichtverletzungen bleiben unberührt.

Auswertungen von Atemgas- oder Leistungsanalysen beziehen sich auf die jeweilige Messung und deren Bedingungen. Sie werden im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs erläutert und ersetzen keine ärztliche Diagnose.

Eine Erstattung oder Bezuschussung durch eine Krankenkasse ist nicht allein aufgrund der Buchung zugesichert. Ob und in welcher Höhe eine Krankenkasse zahlt, richtet sich nach deren Entscheidung und den Voraussetzungen des konkreten Angebots. Eine ausdrücklich getroffene Vereinbarung über eine davon abhängige Zahlungspflicht bleibt unberührt.

Preise und Zahlung

Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Verbraucherpreise sind Gesamtpreise einschließlich der gesetzlich anfallenden Steuern. Etwaige Versandkosten oder andere zusätzliche Kosten werden vor Vertragsschluss gesondert ausgewiesen.

Zahlungsweise und Zahlungszeitpunkt werden im Angebot beziehungsweise im Buchungsprozess angegeben. Eine Vorauszahlung ist nur geschuldet, wenn sie vor Vertragsschluss vereinbart wurde. Fehlt eine besondere Zahlungsvereinbarung, gilt die gesetzliche Fälligkeit.

Diese AGB begründen weder pauschale Mahngebühren noch zusätzliche Bearbeitungs- oder Zahlungsgebühren. Gesetzliche Ansprüche bei Zahlungsverzug bleiben bestehen.

Gesundheitsbezogene Angebote

Die von diesen AGB erfassten Workshops und Coachingangebote dienen der Information, Selbstwahrnehmung, allgemeinen Gesundheitsbildung und Unterstützung im Alltag. Sie ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung.

Bei Angeboten rund um GLP-1-Medikamente erfolgt keine Verordnung und keine individuelle Entscheidung über Eignung, Dosierung, Dosiserhöhung, Medikamentenwechsel oder Absetzen. Individuelle Entscheidungen über die ärztlich verordnete Behandlung sind mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zu klären. Die Apotheke berät insbesondere zur sachgerechten Anwendung, zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Die Teilnahme ist kein Anlass, eine bestehende Behandlung eigenständig zu verändern.

Ein Workshop zu emotionalem Essen ist keine Behandlung einer Essstörung oder sonstigen psychischen Erkrankung. Bei einem entsprechenden Behandlungsbedarf sind qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Ansprechpersonen einzubeziehen.

Diese Abgrenzungen entbinden die Anbieterin nicht von ihren vertraglichen Sorgfalts-, Aufklärungs- und Schutzpflichten.

Sicherheit bei Training und Analysen

Vor körperlichem Training, EMS-Anwendung oder einer Belastungsanalyse sind bekannte gesundheitliche Umstände mitzuteilen, soweit sie für die sichere Durchführung der konkreten Leistung erforderlich sind. Bestehen Zweifel an der gesundheitlichen Eignung, ist eine ärztliche Abklärung vor der Durchführung erforderlich.

Sicherheits- und Anwendungshinweise sind zu beachten. Auftretende Beschwerden sind der Anbieterin unverzüglich mitzuteilen; eine belastende Anwendung ist bei Beschwerden zu unterbrechen. Die Anbieterin kann eine Anwendung aus sachlich begründeten Sicherheitsgründen ablehnen oder unterbrechen. Die daraus folgenden vertraglichen Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

Eine pauschale Übernahme sämtlicher Risiken durch die teilnehmende Person wird nicht vereinbart. Die Pflichten und die Haftung der Anbieterin bleiben nach Maßgabe dieser AGB und der gesetzlichen Vorschriften bestehen.

Onlineveranstaltungen und technische Voraussetzungen

Die für ein Onlineangebot erforderlichen technischen Voraussetzungen werden vor der Buchung mitgeteilt. Dazu können ein geeignetes Endgerät, eine ausreichend stabile Internetverbindung, Tonwiedergabe und für die vorgesehene Interaktion ein Mikrofon gehören. Zugangsinformationen werden rechtzeitig vor dem vereinbarten Beginn bereitgestellt.

Fehlende Zugangsinformationen oder Zugangsprobleme sollen möglichst vor Veranstaltungsbeginn an die Anbieterin gemeldet werden. Bei technischen Störungen wird zunächst eine zumutbare Lösung gesucht. Ob Leistungen nachzuholen oder Zahlungen zu erstatten sind, richtet sich nach der Ursache der Störung und den gesetzlichen Rechten. Ein pauschaler Haftungsausschluss für Plattform- oder Internetstörungen besteht nicht.

Ein Zugang ist nur für die angemeldete Person bestimmt und darf nicht ohne Vereinbarung weitergegeben werden. Ein Austausch der teilnehmenden Person kann mit der Anbieterin vereinbart werden.

Eine Aufzeichnung oder spätere Abrufmöglichkeit ist nur Bestandteil der Leistung, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Aufnahmen von Teilnehmenden oder ihren Beiträgen durch die Anbieterin bedürfen einer gesonderten vorherigen Information und einer dafür erforderlichen Rechtsgrundlage. Die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt keine erforderliche Einwilligung.

Persönliche Beiträge, Vertraulichkeit und Unterlagen

Persönliche Angaben und Erfahrungsberichte in Gruppen sind freiwillig. Teilnehmende dürfen persönliche Informationen anderer Teilnehmender nicht ohne deren Zustimmung an Außenstehende weitergeben. Gesetzliche Offenlegungsrechte und -pflichten sowie die vertrauliche Einholung rechtlichen, medizinischen oder psychotherapeutischen Rats bleiben unberührt. Dabei ist die Offenlegung auf das erforderliche Maß zu begrenzen.

Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen sowie die Veröffentlichung von Chatbeiträgen anderer Personen sind ohne deren erforderliche Zustimmung nicht gestattet. Die Anbieterin darf bei erheblichen Störungen oder Verletzungen von Persönlichkeitsrechten angemessen einschreiten. Ein vollständiger Ausschluss ist nur aus einem hinreichend gewichtigen Grund zulässig; soweit zumutbar, erfolgt zuvor eine Aufforderung, die Störung zu beenden. Ein automatischer Verfall aller Zahlungen wird nicht vereinbart.

Bereitgestellte Unterlagen dürfen für den eigenen vereinbarten Gebrauch gespeichert und ausgedruckt werden. Eine darüber hinausgehende Veröffentlichung, Weiterveräußerung oder gewerbliche Nutzung bedarf der Zustimmung der jeweiligen Rechteinhaber. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben zulässig.

Absagen, Umbuchungen und Nichtteilnahme

Wer einen Termin nicht wahrnehmen kann, soll die Anbieterin möglichst frühzeitig informieren. Eine Umbuchung oder die Teilnahme einer Ersatzperson kann vereinbart werden, soweit dies für die betreffende Leistung möglich ist.

Diese AGB enthalten keine pauschalen Stornogebühren. Bei einer Absage oder Nichtteilnahme richten sich etwaige Vergütungs- oder Ersatzansprüche nach der getroffenen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Soweit die Anbieterin trotz ausgefallener Dienstleistung Vergütung beanspruchen kann, sind ersparte Aufwendungen und anzurechnender anderweitiger Erwerb zu berücksichtigen; hierzu zählt auch Erwerb, den die Anbieterin böswillig zu erzielen unterlässt.

Gesetzliche Widerrufsrechte und gesetzliche Rechte zur Kündigung oder zum Rücktritt bleiben bestehen. Das gilt insbesondere auch für eine gesetzlich zulässige Kündigung von Diensten, die aufgrund besonderen Vertrauens übertragen werden.

Ausfall oder Änderung durch die Anbieterin

Kann die Anbieterin eine vereinbarte Veranstaltung oder Leistung nicht durchführen, informiert sie die betroffenen Personen unverzüglich. Ein Ersatztermin oder eine wesentliche Änderung der vereinbarten Leistung bedarf ihrer Zustimmung.

Kommt keine Einigung über einen Ersatz zustande, werden für die ausfallende Leistung bereits gezahlte Beträge unverzüglich erstattet. Ein Gutschein muss nicht angenommen werden. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

Aus diesen AGB ergibt sich kein Recht, eine Veranstaltung wegen einer nicht erreichten Mindestteilnehmerzahl beliebig abzusagen. Eine entsprechende Bedingung muss, wenn sie vorgesehen ist, vor Vertragsschluss transparent und wirksam vereinbart werden.

Vertragsdauer und Kündigung

Einzelveranstaltungen enden mit der Erbringung der vereinbarten Leistung. Befristete Coaching-, Trainings- oder Mietvereinbarungen enden zum vereinbarten Zeitpunkt. Diese AGB begründen keine automatische Verlängerung und keinen automatischen Wechsel in ein kostenpflichtiges Folgeangebot.

Bei unbefristeten Verträgen richten sich die Kündigungsmöglichkeiten nach der wirksam getroffenen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen oder sonstigen vorzeitigen Beendigung bleiben unberührt.

Für Kündigungen und vergleichbare Erklärungen wird keine strengere Form als Textform verlangt; eine E-Mail an die oben genannte Adresse genügt. Gesetzlich zulässige einfachere Erklärungsformen und gesetzlich vorgesehene Onlinefunktionen bleiben nutzbar.

Widerrufsrecht

Bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen steht Verbraucherinnen und Verbrauchern nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften ein Widerrufsrecht zu. Über dessen Voraussetzungen, Fristen und Ausübung wird vor Vertragsschluss gesondert informiert. Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden zusätzlich bereitgestellt. Diese AGB ersetzen diese Informationen nicht.

Die Vereinbarung eines festen Veranstaltungstermins wird nicht pauschal als Ausschluss des Widerrufsrechts behandelt.

Soll eine kostenpflichtige Dienstleistung bereits während einer bestehenden Widerrufsfrist beginnen, werden das ausdrückliche Verlangen beziehungsweise die erforderliche Zustimmung hierzu gesondert eingeholt. Ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei kostenpflichtigen Dienstleistungen tritt nicht schon mit Beginn der Teilnahme ein. Es setzt die vollständige Leistungserbringung sowie die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen voraus, insbesondere die vorherige Bestätigung der Kenntnis vom Erlöschen bei vollständiger Vertragserfüllung. Ein etwaiger Wertersatz für bis zum Widerruf erbrachte Leistungen wird nur nach den gesetzlichen Voraussetzungen und im gesetzlich zulässigen Umfang verlangt.

Ergänzende Bedingungen beim Kauf von Geräten oder Zubehör

Diese Ziffer gilt ausschließlich, wenn Martina Altmannsberger selbst Verkäuferin ist. Produkt, Lieferumfang, Gesamtpreis, Lieferbedingungen und Lieferzeit werden vor Vertragsschluss vereinbart beziehungsweise mitgeteilt.

Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Kundinnen und Kunden müssen sich wegen eines Mangels nicht zunächst an den Hersteller wenden. Eine etwaige Herstellergarantie besteht zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten und schränkt diese nicht ein.

Bei Waren mit digitalen Elementen sowie bei vertraglich geschuldeten digitalen Produkten bleiben insbesondere die gesetzlichen Bereitstellungs-, Aktualisierungs- und Mängelrechte bestehen. Der Einsatz einer App oder eines anderen technischen Drittanbieters beseitigt die Verantwortung der Anbieterin für ihre eigenen vertraglichen Pflichten nicht.

Für einen Widerruf eines Warenkaufs gilt die dafür bereitgestellte Widerrufsbelehrung. Ein Ausschluss des Widerrufsrechts allein aufgrund einer Anprobe, einer geöffneten Verpackung oder der pauschalen Bezeichnung als Hygieneartikel wird durch diese AGB nicht vereinbart.

Ergänzende Bedingungen bei der Vermietung von EMS-Geräten und Zubehör

Diese Ziffer gilt ausschließlich, wenn Martina Altmannsberger selbst Vermieterin ist. Mietgegenstand, Zubehör, Zustand, Mietdauer, Miete, Zahlungsweise, vereinbarte Betreuung sowie Übergabe und Rückgabe werden vor Vertragsschluss festgelegt. Eine Kaution ist nur geschuldet, wenn sie gesondert vereinbart wurde.

Die Anbieterin übergibt einen zum vereinbarten Gebrauch geeigneten Mietgegenstand und erhält ihn während der Mietzeit in diesem Zustand. Die Nutzung erfolgt entsprechend der Einweisung und den Sicherheits- und Pflegehinweisen. Mängel oder Schäden sind unverzüglich mitzuteilen. Sicherheitsrelevante Defekte schließen eine weitere Nutzung bis zur Klärung aus.

Für normale Abnutzung durch vertragsgemäßen Gebrauch wird kein Ersatz verlangt. Eine Haftung für Schäden oder Verlust richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen; eine verschuldensunabhängige Haftung oder ein automatischer Ersatz zum Neupreis wird nicht vereinbart. Gesetzliche Rechte bei Mängeln des Mietgegenstands bleiben bestehen.

Nach Vertragsende ist der Mietgegenstand mit dem überlassenen Zubehör zurückzugeben. Eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses durch Fortsetzung des Gebrauchs nach § 545 BGB ist ausgeschlossen. Eine ausdrücklich vereinbarte Fortsetzung bleibt möglich. Ein anschließender Kauf ist gesondert zu vereinbaren. Eine Anrechnung von Miete auf einen Kaufpreis erfolgt nur, wenn dies vereinbart wurde.

Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Unberührt bleibt die Haftung aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften, insbesondere des Produkthaftungsgesetzes, und aus ausdrücklich übernommenen Garantien.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin für den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung ermöglicht und auf deren Einhaltung Kundinnen und Kunden regelmäßig vertrauen dürfen. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit keine der im vorstehenden Absatz genannten Ausnahmen vorliegt.

Diese Regelungen gelten auch für Pflichtverletzungen von Personen, die die Anbieterin zur Vertragserfüllung einsetzt. Gesetzliche Ansprüche auf Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt oder Vertragsbeendigung werden durch diese Haftungsregelung nicht eingeschränkt.

Personenbezogene Daten

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere bei Buchung, Videokonferenz, Coaching oder App-Nutzung, enthält die gesonderte Datenschutzerklärung. Diese AGB stellen keine pauschale Einwilligung in Werbung, Aufzeichnungen oder die Verarbeitung von Gesundheitsdaten dar. Soweit eine gesonderte Einwilligung erforderlich ist, wird diese gesondert eingeholt.

Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben die zwingenden Schutzvorschriften unberührt, die ohne diese Rechtswahl anwendbar wären.

Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Ein ausschließlicher Gerichtsstand am Sitz der Anbieterin wird gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht vereinbart.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung tritt keine automatisch vorgegebene, wirtschaftlich möglichst ähnliche Regelung.